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29.05.2018
Guten Tag ,

es gibt eine Frage, die wir immer wieder hören, sei es von Führungskäften, aus den Personalbteilungen oder von den Beschäftigten selbst: Worauf kommt es denn am meisten an, wenn wir Lohngerechtigkeit umsetzen wollen?

Unsere Antwort: Es braucht mehr Transparenz und weniger Klischees. Historisch gewachsene Entgeltstrukturen samt Nasenfaktor und die eigentlich längst überholten Rollenbilder und Stereotype sind die größen Hürden auf dem Weg zu gerechter Bezahlung.

Wer Lohngerechtigkeit will, muss also im ersten Schritt für Transparenz sorgen. Ob beim Berufseinstieg, beim Jobwechsel oder auf dem Weg zur nächsten Karrierestufe: Wo über Geld gesprochen und die Verhandlungsspielräume klar definiert sind, sinkt der Gender Pay Gap. Die Politik setzt diese Erkenntnis längst um, weltweit werden neue Transparenzgesetze diskutiert und verabschiedet, und auch viele Unternehmen fahren einen klaren Transparenzkurs.

Die andere große Hürde sind – wir selbst: Niemand ist vor den Klischees im eigenen Kopf gefeit. Nicht einmal Einsicht hilft! Zu sehr erleichtern uns Steretoype die Einordnung anderer Menschen. Das spart zwar Zeit und Denkarbeit, führt aber zu genau jenem bequemen Schubladendenken, das Frauen wie Männern das Erwerbsleben so schwer macht: Wollen Frauen mehr Geld, sind sie zickig – und werden abgewiesen. Stellen Männer Forderungen, sind sie durchsetzungsstark – und werden belohnt. Um uns selbst zu überlisten, braucht es zum einen klare Prozesse, zum anderen sehr viel Übung – am besten von Anfang an. Genau darum kreist auch die 1. Fachtagung Klischeefrei Mitte Juni in Berlin.

Wie gerechte Bezahlung später in der Unternehmenspraxis aussieht, damit beschäftigt man sich im baden-württembergischen Walldorf schon seit Langem: Ende Juni sind wir bei SAP SE Deutschland zu Gast und diskutieren beim Fair Pay Management Circle das Thema Zertifizierungen. Der Softwarehersteller bietet übrigens allen 22.000 Beschäftigten per Knopfdruck Auskunft über die Bezahlung – und ist das derzeit erfolgreichste aller deutschen Unternehmen.

Wir erlauben uns, hier voreingenommen einen Zusammenhang zu vermuten – und empfehlen vorsorglich das folgende Erfolgsrezept: Her mit der Transparenz, weg mit den Klischees!

Ihre Henrike von Platen

PS: Am 7. August 2018 geht es beim nächsten Fair Pay Management Circle im thyssenkrupp Quartier in Essen um die „Gleichstellung aus Unternehmensperspektive“. Falls Sie Fachleute oder Führungskräfte kennen, die wir unbedingt zum Best-Practice-Austausch einladen sollten: Schreiben Sie uns!




Entgelttransparenz weltweit


Ob Island, Großbritannien oder Deutschland – Entgelttransparenzgesetze sind weltweit auf dem Vormarsch. Besonders Island hat ehrgeizige Ziele: Gleichstellung auf dem Gehaltszettel bis 2022. Doch auch in anderen Ländern gibt die Politik einen klaren Transparenzkurs vor. Ein Überblick.

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Fair Pay Management Circle: Fairness auf Knopfdruck


Für die Umsetzung von Lohngerechtigkeit im Unternehmensalltag braucht es vor allem konkrete Lösungen und praktikable Maßnahmen. Um neue Ideen zu entwickeln und Innovationspotentiale auszuloten, laden wir regelmäßig Experten und Entscheidungsträgerinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zum Austausch ein. Der nächste Fair Pay Management Circle findet am 21. Juni 2018 bei SAP in Walldorf statt, wo es um Zertifzierungen gehen wird. Am 7. August 2018 geht es im thyssenkrupp Quartier in Essen mit der „Gleichstellung aus Unternehmensperspektive“ weiter.

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1. Fachtagung Klischeefrei


Seit Neuestem ist das FPI Kooperationspartner der Initiative Klischeefrei, die junge Menschen ermuntert, sich bei der Studien- und Berufswahl von allen Klischees freizumachen. Welchen Einfluss haben Geschlechterstereotype von der Wiege bis zu Ausbildung oder Studium? Welchen Einfluss hat das Gendermarketing auf die Berufswahl? Darum geht es am 12. und 13. Juni 2018 bei der allerersten Fachtagung Klischeefrei in Berlin.

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